Tierschutzverein
Freital und Umgebung e.V.
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So funktioniert es

Hunde öffnen Kinderherzen

Einmal im Monat besuchen uns die kleinen und größeren Tierfreunde aus dem Kinder- und Jugendwohnhaus Freital.

Mit ihnen nehmen Beate Berghof – Therapeutin für tiergestützte Pädagogik und Fördermaßnahmen – sowie ihre für diesen Zweck ausgebildete Canadische Schäferhündin TerraLynn und das seit Januar neue Familienmitglied Alaskan Malamute Argish (Tibby) den Weg auf den Windberg auf sich. Im Tierheim erwarten schon weitere Hunde sowie auch Katzen und Kleintiere den Besuch der Kinder, denn an diesen Tagen wird das zehnbeinige Therapeutenteam mit einem ungelernten Tierheimhund erweitert.

Bei einem Spaziergang rings um den Windberg, bei dem sich die Zwei- wie auch Vierbeiner sichtlich wohlfühlen, können sich die Kinder ein Bild von dem sozialen Verhalten der Hunde machen und von den Tieren selbst etwas für das eigene Leben lernen. Auch Lektionen wie z.B. Sitz, Platz und Bleib gehören zur Tagesordnung. Die strahlenden Kinderaugen und der Stolz sind in diesen Momenten nicht zu übersehen, wenn der Vierbeiner gehorcht. Wer sich lieber den Katzen widmen möchte, bleibt unter Betreuung im Tierheim zurück. Neben ausgiebigen Streichel- und Kuscheleinheiten steht die Versorgung der Tiere mit der Fütterung der Katzen und Reinigung der Katzentoiletten im Vordergrund. Auch die Leckerli-Frage bleibt nicht ungeklärt.

Die Kinder sind stets begeistert und behutsam bei ihrer Arbeit mit den Tierheimbewohnern. Viele kommen jedes Mal mit zu Besuch auf den Windberg. Hier tritt ihr schwieriger Alltag ein wenig in den Hintergrund, denn sie werden gebraucht und vorbehaltlos angenommen. Manche Kinder erzählen den Tieren von ihren Sorgen und Nöten. In diesen Momenten sind die Tiere als Freund da, ohne zu werten oder zu schimpfen. Sie sind stille Zuhörer, lassen sich verwöhnen und zeigen den Kindern ihre Dankbarkeit mit eindeutigen Gesten.

Durch den Kontakt mit den Tieren erfahren die Kinder und Jugendlichen Vertrauen und bedingungslose Zuwendung. Sie können lernen, Empathie zu geben und zu empfangen, sich auf andere Lebewesen, die ihnen in Bedürfnissen und Ansprüchen ähnlich sind, einzulassen. Die Kinder spüren, wie wichtig es ist, eigene Grenzen und die des Tieres zu wahren, und dass Respekt und Achtsamkeit ein gutes Miteinander erst möglich macht.

All diese Erfahrungen brauchen die Heranwachsenden, um in ihrem Leben in einem sozialen Verbund Fuß zu fassen, sich einzuordnen ohne sich zu verlieren.

 

Mehr zum Thema und der Arbeit von Frau Berghof erfahren Sie hier:

www.tierkontakt-dresden.de